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Eichhörnchen sind leider etwas vergesslich

Im Winter immer auf der Suche

Eichhörnchen müssen auch in der kalten Jahreszeit ausreichend fressen. Denn anders als Murmeltiere, Igel oder auch Siebenschläfer halten sie keinen Winterschlaf. In ihre Kugelnestern ziehen sie sich nur zu einer Winterruhe zurück, aus der sie von Zeit zu Zeit erwachen, um Nahrung aufzunehmen oder auch, um sich fortzupflanzen. In der Regel werden die Eichkatzen von den Katern schon Ende Januar gedeckt. Nach nur ca. fünf bis sechs Wochen werden dann die Jungtiere geboren. Kein Wunder also, dass die Nager auch im Winter immer hungrig und auf der Suche nach Futter sind. Wie jeder weiß, legen sie aus diesem Grund schon ab Frühherbst überall Vorräte an: Sie vergraben fleißig Nüsse, Bucheckern und andere Baumfrüchte. Leider sind die Tiere ein bisschen vergesslich und vieles davon finden sie später nicht wieder. Daher ist es empfehlenswert, ihnen im Winter zusätzliche Nahrung in den Gärten anzubieten. Das rät beispielsweise auch der Verein Eichhörnchen-Notruf e.V.. Dazu nutzt man am besten gesonderte Futterstationen. Christine Welzhofer, Expertin für die Fütterung von Wildtieren und Gartenvögeln aus dem bayerischen Gessertshausen, erklärt, wie der Speiseplan der Rotröcke aussehen sollte: "Ein artgerechtes Mischfutter für Eichhörnchen kann gestreifte Sonnenblumenkerne, Haselnüsse in der Schale, Maiskörner, Erdnüsse, Johannisbrot, Sultaninen, Bucheckern, getrocknete Apfel-, Karotten- und Bananenstücke enthalten. Ganz wichtig dabei: Die Ausgewogenheit der Nährstoffe. Einseitig ernähren sollte man die Gartenbewohner nicht." Wer den Eichhörnchen eine solche Futterquelle zur Verfügung stellt, wird die lustigen und flinken Kletterer schon bald zusammen mit ihrem Nachwuchs im eigenen Garten beobachten können.

Quelle: GPP, www.welzhofer.eu
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